- Bevor Sie in einem Online-Shop einkaufen, sollten Sie sich über Ihren Geschäftspartner genau informieren und dessen Angaben sorgfältig überprüfen. Lesen Sie die verfügbaren Informationen zum Unternehmen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genauestens durch. Prüfen Sie auch, ob alle notwenigen Kontaktdaten angegeben sind.
- Erkundigen Sie sich über den Händler: Negativbewertungen in den Suchmaschine oder einschlägigen Verbraucherforen sind ein ernst zu nehmender Hinweis. Dort finden Sie über unseriöse Händler oft ganz schnell eine handvoll negativer Einträge. Aber Vorsicht: Lesen Sie gerade die Negativbewertungen genau und kritisch durch, denn oft wollen frustrierte Kunden einem Händler auch nur ganz bewusst Schaden zufügen.
- Preisangaben müssen klar und transparent sein, Intransparenz bei den Preisangaben ist nicht akzeptabel. Ist die Mehrwertsteuer enthalten, welche Versandkosten werden fällig und sind weitere Zuschläge z.B. für Express-Sendungen oder Nachnahme zu erwarten? Wenn keine Versandkosten genannt werden oder deren Berechnung unklar ist, warten meist böse Überraschungen auf den Kunden.
- Wenn ein bestimmter Artikel aus dem Onlineshop beim Händler nicht vorrätig ist, haben Sie Anspruch auf die Nennung einer verbindlichen Lieferzeit. Viele Anbieter verwenden in den AGBs die Klausel, dass Lieferfristen unverbindliche Angaben sind. Laut Urteil des Bundesgerichtshof ist der genaue Hinweis auf längere Lieferzeiten aber erforderlich und muss vom Händler unmissverständlich bereitgestellt werden.
- Unklare Angaben zum Datenschutz sind oftmals ein eindeutiger Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist mit dem Shopbetreiber: Wenn Hinweise zum Datenschutz nur schwer oder gar nicht auffindbar sind, handelt der Shopbetreiber vielleicht mit Ihren Daten, die weiterverkauft werden und Ihnen tonnenweise unerwünschte Werbung in den Briefkasten und E-Mails in den Posteingang spülen.
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